Co-Working Orte als kreative Milieus

Veröffentlicht am 12. Juni 2009 von Florian Rustler in Kategorie: CoWorking Kultur, Meinung | Trackback URL | Zur Diskussion

kreatives MileuDer schwedische Forscher Gunnar Törnqvist hat untersucht welche Faktoren ein Milieu ausmachen, das Kreativität und Erneuerung fördert.

Unter einem kreativen Milieu versteht Törnqvist „places and groupings that have attracted competencies within specialized disciplines“. Ein Milieu kann dabei eine ganze Stadt umfassen, als auch auf eine so kleine Einheit, wie ein Forschungsinstitut beschränkt sein. Oder einen Co-Working Ort.

Die kreativen Milieus weisen folgende Charakteristika auf:

  • es sind dort Menschen mit besonderen Fähigkeiten anzutreffen.
  • die sich dort befindenden Menschen als auch die Arbeitsbedingungen wirken auf andere attraktiv.
  • enge und häufige Kommunikation wird ermöglicht, unter anderem durch entsprechende Räumlichkeiten.
  • die Menschen kommen von verschiedenen Hintergründen.
  • es ist Abwechslung geboten, z.B. in Form einer großen Stadt.
  • sie sind so offen, dass sie es ermöglichen nach Alternativen zu konventionellen Werten und Denkmustern zu suchen.
  • sie sind ein Ort von „struktureller Instabilität“. Es wird also Wandel und Veränderung institutionalisiert und strukturell ermöglicht.

Ich glaube ein Co-Working Ort kann all diese Charakteristika erfüllen, unter anderem auch dadurch, dass man als Betreiber Aspekte wie unterschiedlichste Nutzer und vielfältige Fähigkeiten der Nutzer bewusst fördert oder steuert.



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