Lärmschutz, nicht nur für kleine Ohren

Veröffentlicht am 10. Juni 2009 von Alexander Greisle in Kategorie: Arbeitsplatz, Ausstattung, Bürogestaltung, Themenbeiträge | Trackback URL | Zur Diskussion

Einen sehr lesenswerten Leitfaden zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten hat das Umweltministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP veröffentlicht. Akustische Gestaltung in Kindertagesstätten? Ja, daraus kann man einige Anregungen für die Gestaltung akustisch attraktiver Büroumgebungen ziehen.

Gerade belebte Orte, Kindertagesstätten sind soche, CoWorking-Center allerdings auch, leiden oft unter schlechter Akustik. Das führt nicht nur zu Konzentrationsstörungen, es kann auch die Vertraulichkeit beeinträchtigen und, wenn man dem dauerhaft ausgesetzt ist, regelrecht krank machen. Es lohnt sich also, nicht nur im Sinne der Qualität von CoWorking-Locations, einen Blick auf die Akustik zu werfen.

Bei akustischen Betrachtungen sollte man auf verschiedene Aspekte achten:

  1. die Nachhallzeit für die Sprachverständlichkeit
  2. den Schallschutz von Wänden und Türen
  3. den Trittschallschutz von Fußböden und Decken
  4. den Schallschutz von Außenbauteilen und Fenstern
  5. die Geräuschkulisse von haustechnischen Anlagen und IT-Equipement

Der Leitfaden gibt in kompakter Form Hinweise für die Gestaltung. Ein, etwas technisch gehaltenes, Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet das 19-seitige Werk ab. Wesentliche Planungshinweise fasst diese Checkliste zusammen:

akustik1(Quelle: “Lärmschutz für kleine Ohren. Leitfaden zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten”, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und Umweltministerium Baden-Württemberg, 2/2009)



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