New York: Coworking als eines der 8 Top-Themen der Stadtentwicklung

Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von Alexander Greisle in Kategorie: Gesellschaftliches, New Work, New Life, Meinung, Studien und Trends | Trackback URL | Zur Diskussion

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg macht vor, was auch in deutschen Städten Schule machen sollte: Er fördert aktiv das CoWorking.

Bloomberg hat erkannt, dass kleine Unternehmen und Freiberufler eine tragende Säule der Wirtschaft sind und zukünftig verstärkt sein werden. In einer Pressemeldung vom 7. Juli 2009 stellt er verschiedene Maßnahmen vor, wie diese Gruppe zukünftig im Rahmen der Stadtentwicklung berücksichtigt werden soll. Unter anderem wird ein limitierendes Element adressiert: die fehlenden professionellen Arbeitsumgebungen, die Austausch und Kooperation ermöglichen. Deshalb steht das CoWorking als eine von acht Maßnahmen auf der Agenda des Stadtentwicklungsprogramms von New York (Quelle: Bloomberg Announces Package of Media Initiatives for Economic Development):

The initiatives include a research center for media companies and universities, a tax-exempt bond program to help companies purchase new facilities, a media and tech fellowship, and a city affiliated co-working space for freelancers.

[…]

Media Freelancer Hive@55: The lack of affordable workspace and the prohibitive cost of specialized equipment for emerging sub-sectors such as gaming and social networking can impede the growth and sustainability of start-ups and small businesses in the sector. To address these issues, the City is partnering with the Downtown Alliance to launch a center for media freelancers at 55 Broad Street in Lower Manhattan. The Alliance will lease and fit out a 5,000-square-foot space to suit the needs of media professionals and others who need quality workspace on a daily or short term basis and access to services such as contract editing, news feeds, and conference space.

Bemerkenswert: Keine Sonntagsrede, nicht reduziert auf ein papierschweres Konzept. Viel mehr ganz konkrete Pläne auf zunächst 5.000 Quadratmetern. Sehen wir zu, dass wir das auch in Deutschland hin bekommen.



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2 Kommentare
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  1. Hm,
    was machen die Leute in der Provinz?

    Gruß – Stephan

  2. Auch in der Provinz sollten die Bürgermeister offene Ohren für die kleinen Unternehmer haben. Denke nicht, dass der Trend auf die großen Städte beschränkt ist (wie man ja an uns beiden sieht ;-).

    Ein anderer Aspekt: Initiativen wie Workflow Meiningen oder das dorfoffice in Windach zeigen, dass spannende Ansätze auch ausserhalb der großen Städte gibt.

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