Ist CoWorking mehr als die Summe seiner Einzelnutzer?

Veröffentlicht am 5. August 2009 von Alexander Greisle in Kategorie: CoWorking Kultur, Meinung, Themenbeiträge | Trackback URL | Zur Diskussion

Einen interessanten Tweet habe ich dieser Tage gelesen:

The success of a #coworking space is dependent on it’s ability to enable the Individual — enabling the Individual enables the Community. (@jeffgunther)

Erinnert an Aristoteles: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Genau darin liegt eine der Herausforderungen. Spannend wird es, wenn die Synergien entstehen. Wenn eine Dynamik entsteht, die etwas Neues hervorbringt, das die einzelnen Nutzer alleine nicht gestemmt bekommen hätten. Wie kann man als Betreiber, aber auch als Nutzer, dafür sorgen, dass CoWorking mehr ist als “nur” das Teilen von Ressourcen wie Schreibtisch und WLAN?

Eine Erkenntnis aus vielen Projekten aus dem New Work-Umfeld ist, dass es keinen Automatismus gibt. Fein gesetzte Impulse, die eine oder andere gezielte Maßnahme sind notwendig. Arbeitet eine Gruppe von dynamischen Menschen tagtäglich zusammen, dann reicht oft ein Startimpuls. In Firmen hat man diese Situation, das Nutzungsverhalten bei CoWorking ist jedoch anders, zeitflexibler.

Was die Frage aufwirft: Wieviel gewollte und geplante Steuerung verträgt die Kommunikation und Zusammenarbeit ohne aufdringlich und abtörnend zu sein?



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