Steckbrief: Kaiser79 in Frankfurt

Veröffentlicht am 12. November 2009 von Redaktion in Kategorie: CoWorking-Verzeichnis, Praxisberichte, Beispiele, Best-Practice | Trackback URL | Zur Diskussion

Ein Erfolgsfaktor für einen CoWorking-Ort ist sicher die gute Lage. Nicht nur darüber kann man sich bei Kaiser79 in Frankfurt nicht beklagen. Bastian Klein, einer der Verantwortlichen, hat unseren kleinen Steckbrief ausgefüllt:

kaiser79Bitte beschreibt euch kurz. Wie kam es zu kaiser79.de, was sind eure Grundüberlegungen?

Als freier Journalist habe ich in Frankfurt einen Coworking-Space gesucht, aber keinen gefunden. Beim Betahaus in Berlin hatte ich das Konzept kennengelernt. Dann wurde das Büro in der Kaiserstraße 79, gleich gegenüber vom Hauptbahnhof frei und wir haben einfach angefangen und den Mietvertrag unterschrieben. Aus der Adresse leitet sich auch unser Name ab.

Wie würdet ihr in zwei, drei Sätzen die Arbeitskultur im kaiser79.de beschreiben?

Die ist noch im Entstehen (uns gibt es seit Oktober 2009). Im Moment haben wir drei feste Nutzer aus den Bereichen Grafikdesign, Rechenzentrumsbetreuung und Messeservice. Generell wollen wir eine offene Kultur, in der sich die Menschen kennenlernen und nicht anonym nebeneinander herarbeiten. Dazu gibt es auch regelmäßige Treffen, an denen jeder teilnehmen kann.

Welche Raum- und Arbeitsplatzangebote können im kaiser79 genutzt werden? Welche davon sind “pay per use” bzw. extra zu buchen?

Küche und Leseecke sind natürlich für jeden offen – egal ob er nur für einen Tag (20 €), eine Woche (70 €) oder einen Monat kommt (ab 250 €). Ansonsten gibt es 10er Tickets und die Möglichkeit einen Briefkasten zu mieten, wenn man nur unregelmäßig kommt, aber eine Präsenz haben möchte. Das Besprechungszimmer (6 Plätze) ist in den Monatstickets drin, ansonsten stündlich buchbar.

Welche Arbeitsausstattung bietet ihr an? Was davon ist aufpreispflichtig?

W-Lan, Kaffeemaschine, Schreibtisch und Stuhl gehören natürlich dazu. Ebenso wie Fax und Laserdrucker im Netzwerk (Fair-use mit Spendenbüchse). Wer es braucht, bekommt ein Regal ohne Aufpreis. Bei den Monatstickets gibt’s es auch einen abschließbaren Rollcontainer. Ansonsten sind wir für alles offen – wenn wir feststellen, dass wir noch etwas brauchen, dann besorgen wir es.

Bietet ihr Zusatzservices an und wenn ja, welche?

Wer nur unregelmäßig kommt, aber z.B. die Anschrift auf seine Visitenkarten drucken möchte, kann für 50 € / Monat einen Briefkasten buchen, damit die Post auch ankommt.

Wie sieht die Nutzerstruktur im kaiser79.de zur Zeit aus? Welche Professionen sind vertreten? Gibt es Schwerpunkte, auf die ihr euch spezialisiert habt?

Der Schwerpunkt muss sich wegen der Neuheit des Projekts und des Konzepts in Frankfurt generell erst herausstellen. Was die Menschen, die uns bisher besucht haben und die uns regelmäßig oder unregelmäßig nutzen verbindet, ist, dass sie ihre Arbeit im weitesten Sinne als kreative verstehen. Das kann ein Fotograf ebenso sein, wie ein Steuerberater, der auf eine Coworking-Umgebung Wert legt.

Wie würdet ihr die Lage eures Space beschreiben? Und ist kaiser79.de zu erreichen?

Wir liegen gegenüber vom Hauptbahnhof in Frankfurt am Main, direkt am Eingang der Kaiserstraße. Das Viertel ist das kulturell abwechslungsreichste. Hier kommen auf kleiner Fläche fast 100 verschiedene Sprachen zusammen. Das Bahnhofsviertel ist der einzige Stadtteil, wo Frankfurt wirklich Großstadt ist

Gibt es regelmässige Veranstaltungen und/oder Tage der offenen Tür, bei denen Interessierte kaiser79 kennenlernen können? Und wenn ja: wann sind diese Termine?

Wir haben jeden Donnerstag, um 19 Uhr einen Kennenlernabend – entweder Bastian oder Oskar sind dann bis 21 Uhr da. Ansonsten könnt Ihr uns auch jederzeit anrufen: 0179/8833604 oder eine eMail schicken: bastian@kaiser79.de



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