Coworking ist ohne Ideologie!

Veröffentlicht am 5. Dezember 2009 von Felix Schürholz in Kategorie: CoWorking Klatsch & Tratsch, CoWorking Kultur, Feuilleton, Fun, Satire, Fundsachen, Meinung | Trackback URL | Zur Diskussion

Wir essen, weil wir essen müssen. Wir atmen, weil wir atmen müssen. Wir “coworken“, weil es einfach Sinn macht. All diese Aktivitäten können wir auf Basis einer bestimmten Ideologie ausführen, oder wir tun sie einfach, so wie es sich gerade unter den gegebenen Bedingungen anbietet.

Ein Blick etwa auf die Berliner Coworking Spaces zeigt dies sehr deutlich. Jeder Space ist anders.  Jeder Space hat vielleicht auch seine eigene Ideologie.  Bei nüchterner Betrachtung, passiert jedoch in allen Spaces das Gleiche, es wird “gecoworked” .

 Was ist das Ziel der Aktivität? Gesucht wird ein preiswerter Schreibtisch, der den optimalen Wechsel zwischen stiller Arbeit und unterstützender Kommunikation ermöglicht. Ein gut besuchter Coworking Ort bietet daher attraktive Rückzugszonen und inspirierende Kommunikationszonen.

Inspiration kommt daher immer von etwas Neuem, etwas Überraschendem. Ein Ort, dessen Ideologie zu statisch ist oder zu sehr im Vordergrund steht, kann daher nicht inspirieren.

Coworking lebt also von Pluralismus und Wandel, sei es an einem einzigen Ort, oder sei es durch die Nutzung der Angebote verschiedener Orte, die alle miteinander in Beziehung stehen.

Wer dann doch seine Ideologie mitbringen will, sollte zusehen, dass  sie oder er offen ist, für das, was die anderen Coworker oder der Ort anbietet. Sonst wäre es so, als bliebe man/frau lieber “Zuhause”, und das wollen wir ja gerade nicht ;-) .



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