Den richtigen CoWorking-Ort auswählen

Veröffentlicht am 22. Dezember 2009 von Alexander Greisle in Kategorie: Arbeitsplatz, Ausstattung, Bürogestaltung, CoWorking Basics, Konzeptionelles, CoWorking Kultur, Themenbeiträge | Trackback URL | Zur Diskussion

Inzwischen gibt es immer mehr CoWorking-Orte in Deutschland. Für 2010 ist mit einem kleinen Boom zu rechnen, immer mehr deutsche Städte werden ihre CoWorking-Orte bekommen. In ganz unterschiedlicher Ausprägung. Das schöne an Auswahl ist, dass man aussuchen kann. Hier ein paar Anregungen dafür:

1. Der richtige Ort

Welche räumlichen Anforderungen ergeben sich aus der eigenen Art zu arbeiten? Besteht der Bedarf an speziellen Räumlichkeiten, z.B. ein Studio, eine Werkstatt oder eine Kreativzone? Wie ist das eigene Kommunikationsverhalten? Wie sollten die Besprechungsräume sein? Welcher Grad an Repräsentativität ist gewünscht?

2. Die passende Ausstattung

Durch die gemeinsame Nutzung werden teure Werkzeuge bezahlbar. Darf es ein Plotter sein, oder ein 3D-Drucker? Ein professioneller, hochwertiger Drucker für Kleinauflagen von Unterlagen? Gibt es ergonomische, rückenfreundliche, vielleicht sogar Steh-/Sitz-Schreibtische? Welchen Stellenwert nehmen die Kommunikationszonen ein? Gibt es einen Marktplatz zum Austausch von Ideen und Dienstleistungen? Können nicht vorhandene Dinge vom Betreiber bei genügend Nachfrage schnell angeschafft und den Nutzern bereitgestellt werden?

3. Mit den richtigen Personen

Wer sich mit erfolgreichen Menschen umgibt, wird selbst erfolgreich. Das wirft die Frage auf: Arbeiten die richtigen Menschen im CoWorking-Ort? Stimmt die Chemie? Mit welchen Aktivitäten und Werkzeugen unterstützt der Betreiber die aktive Vernetzung? Ist ein CoWorking-Spirit spürbar oder sind alle Ein Probearbeitstag oder das kleinste verfügbare Stunden-/Tagekontingent schaffen Klarheit.

Am Ende des Tages geht es darum, die Jobs getan und zusätzlich neue Impulse aufgenommen zu haben. CoWorking startet mit dem Anspruch, beides zu verbinden. Daran muß sich letztlich jedes einzelne Angebot messen lassen.

Erste Gedanken und Anregungen. Über Ergänzungen und Kommentare, auch kritische, freuen wir uns!



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Ein Kommentar
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  1. Ja, jede Gruppe von Kreativen und Wissensarbeitern hat ihre eigenen Bedürfnisse.

    Ein Architekt braucht einen anderen Raum als ein Webdesigner. Ein Rechtsanwalt einen ruhigeren als ein Community Builder.

    Aus diesem Grund allein sollten CoWorking Spaces größer angelegt sein, mit der Möglichkeit vielfältige „Spielwiesen“ für das Arbeiten von heute und morgen zu schaffen, wo sich Leute wohlfühlen.

    Wie ist es freies CoWorking anzubieten? Keine Tarife und das Geschäftsmodell anders aufziehen, z.B. Bezahlung durch die Kunden, die dafür bezahlen, dass die Menschen im CoWorking Space ihnen neue Ideen bringen, Strategieberatung und Prozessberatung durch unterschiedlichste Blickwinkel ermöglichen?

    OpenSource für CoWorking!

    Grüße aus Dresden

    Ralf

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