Licht ins Dunkel

Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Alexander Greisle in Kategorie: Arbeitsplatz, Ausstattung, Bürogestaltung, Feuilleton, Fun, Satire, Fundsachen, Themenbeiträge | Trackback URL | Zur Diskussion

Es werde Licht.

Nachgewiesenermaßen beugt Tageslicht Ermüdungen vor und steigert die Produktivität. Tageslicht im Vergleich zu künstlichem Licht unterstützt unseren Biorhythmus: Das morgendliche kaltweisse Licht sorgt für einen aktiverenden Cortisol-Ausstoß, das abendliche warmweisses Licht durch die Ausschüttung von Melatonin hingegen für Entspannung nach einem Arbeitstag (eine gut gemachte, sehr interessante Einführung in die Aspekte des dynamischen Lichts bietet Philips). Ein anderer Aspekt ist die Helligkeit des Lichts: je intensiver die Lichtdusche, je aktivierender.

Sowohl der natürliche Verlauf des Lichtspektrums über den Tag als auch die notwendige Helligkeit kommt über ein Gadget in den CoWorking-Raum, das Fenster. Erste Voraussetzung: Fenster sind vorhanden. Zweite Voraussetzung: Das Tageslicht dringt auch in die Tiefen des Raums vor. Dritte und lästigste Voraussetzung: Die Fenster sind halbwegs sauber.

Nun gehört Fensterputzen definitiv zu den weniger geekigen Dingen im Leben. Schwierig in einer Umgebung, die von internetaffinen Menschen bewohnt wird. Lösung ist in Sicht: Das Fraunhofer IPA aus Stuttgart entwickelt gerade den Fensterputz-Roboter Quirl:

windowrobo

Haftend, noch mit Sicherungsleine, ein schlankes Kilo inklusive Reinigungsflüssigkeit und geplant um die 200 € günstig. Noch gibt es ihn nicht, ein Industriepartner wird gesucht, in zwei Jahren soll es aber dann soweit sein.

Fensterputzen wird doch noch geekig.



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