CoWorking als neutraler Ort?

Veröffentlicht am 17. Februar 2010 von Alexander Greisle in Kategorie: CoWorking Kultur, Fundsachen | Trackback URL | Zur Diskussion

Auch wenn der eigentliche Artikel etwas zu viel Selbstwerbung erhält und auch mit dem Titel „Co-working and how it helps enterprise“ nur am Rande zu tun hat (zumindest wenn man „enterprise“ eher mit „large enterprise“ als mit der typischen Klientel assoziiert), die Definition von CoWorking finde ich gelungen:

‘Co-working’ is a social gathering of a group of people, who are still working independently, but who share the same values and who are ‘interested in the synergy that can happen from working with talented people in the same space’.

Mich bringt das zu einer Frage, die mich aktuell bewegt: Kann man einen CoWorking-Ort für eine bestimmte Wertegruppe gezielt gestalten, räumlich und von den Rahmenbedingungen? Oder entwickelt es sich einfach so, wie es sich halt entwickelt? Wäre es zielführender, einen „neutralen Ort“ zu gestalten oder doch eher einen, ich sage mal tendenziösen? Wie sind eure Meinungen?



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Ein Kommentar
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  1. Hallo Alex,

    Je offener eine Arbeitsumgebung gestaltet ist, desto eher kann eine Person oder Personengruppe ihre „Nische“ finden.

    Ähnlich ist es im Internet mit Social Media. Für den einen ist Email genug. Andere kommunizieren zu Großteilen in Twitter, wieder andere brauchen mehr Raum für ihre Gedanken (Blogs werden genutzt). Facebook und StudiVZ für den eher privaten „Touch“, LinkedIn/ XING dann für das professionelle Werken. Skype, EtherPad, GoogleWave sind nur einige weitere Kommunikationsmöglichkeiten (bzw. Plattformen des Wissensaustausches und Gesprächs/Dialog)

    Und immer steht die Kombination zwischen den einzelnen Netzwerken und Tools, wie in einem Werkzeugkeller (ach das erinnert mich an meine Jugend in Mainz, wo im Kreativraum im Keller mit Werkzeug und Holz so manches gestaltet wurde).

    So ähnlich ist es beim CoWorking – biete die Möglichkeiten und den Raum, den Kontext sozusagen, dass das NEUE entstehen kann.

    Schöne Grüße aus Dresden dem LockSchuppen

    Ralf

    PS.: LockSchuppen als kreative Denkwerkstatt;-)

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