Coworking Spaces befragen ihre Nutzer

Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Felix Schürholz in Kategorie: CoWorking Klatsch & Tratsch, CoWorking Kultur, Fundsachen, Meinung, Praxisberichte, Beispiele, Best-Practice, Studien und Trends | Trackback URL | Zur Diskussion

Coworking lebt von der guten Atmosphäre, die die Mitglieder des Spaces aufbauen und erhalten. Ein schönes Beispiel ist Office Nomads in Seattle, die wir bereits im letzten August mit ihrem frischen Video vorgestellt haben. Nach zwei Jahren des Bestehens haben die Verantwortlichen ihre erste Nutzerbefragung durchgeführt.  22 Mitglieder haben sich die Zeit genommen daran teilzunehmen. Hier die drei wichtigsten Erkenntnisse:

  1. Coworking in Seattle lebt dank der positiven Haltung, Originalität und guten Chemie der Leute
  2. Mitglieder wollen mehr miteinander teilen: Zum Beispiel gemeinsam bezahlte Buchführungs- und Sekretariatsdienstleistung, Mehr gegenseitige Vermittlung von Jobs und Projekten
  3. Leben in Gemeinschaft, beinhaltet einen gemeinsamen Wachstums- und Entwicklungsprozess. Jeder ist hier gefordert.

Ich finde das Ergebnis der Befragung beachtlich. Es zeigt, dass Coworking nicht so sehr auf einen „optimalen Ort“ zusteuert, sondern, dass sich die Mitglieder bewußt sind, dass es um einen kontinuierlichen Prozess geht, der niemals aufhört und der am Ende immer Spass machen sollte.



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Ein Kommentar
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  1. Als aktive Nutzerin eines Kölner CoWorking Büros kann ich den Eindruck nur bestätigen, die Zusammenarbeit kann stattfinden, muss aber nicht. Und das genau ist der Punkt der den Unterschied macht. Kennenlernen, Zusammenarbeiten und Netzwerken ist in der Tat eine Frage der Zeit und Gelegenheit. Gemeinsames Wachstum braucht Vertrauen, Offenheit und eine gute Kommunikation. Ich denke davon können wir in deutschen Büros noch etwas gebrauchen.

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