Steckbrief: Karostar, Hamburg

Veröffentlicht am 17. März 2010 von Redaktion in Kategorie: CoWorking-Verzeichnis, Praxisberichte, Beispiele, Best-Practice | Trackback URL | Zur Diskussion

karostarNeben Berlin entwickelt sich Hamburg zum zweiten deutschen Hot-Spot in Sachen CoWorking. Heute im Steckbrief: CoWorking im Karostar

Bitte beschreibt euch kurz. Wie kam es zu Co-Working Karoviertel, was sind eure Grundüberlegungen?

In Hamburg gibt es viele junge Unternehmen und Existenzgründer, Büro- und Gewerbeflächen sind hier allerdings verhältnismäßig teuer. Co-Working ist darauf eine viel versprechende Antwort: gerade für Start-ups sind günstige und zudem noch kommunikative Arbeitsorte interessant. Mit Co-Working Karoviertel soll die Idee auch an der Elbe verbreitet werden. Noch ist es ein Pilotprojekt und relativ klein. Das Angebot wird sich jedoch vergrößern.

Wie würdet ihr in zwei, drei Sätzen die Arbeitskultur im Co-Working Karoviertel beschreiben?

Der “temporäre” Charakter ist weitaus weniger ausgeprägt, als wir vermutet hatten. Unsere Nutzer haben sich häuslich eingerichtet und fühlen sich in ihrer neuen Arbeitsumgebung wohl.

Welche Raum- und Arbeitsplatzangebote können im Co-Working Karoviertel genutzt werden? Welche davon sind “pay per use” bzw. extra zu buchen?

Zzt. besteht das Angebot aus 2 Co-Working-Spaces mit insg. 150 m² Fläche und momentan 17 (festen) Arbeitsplätzen. Beide Räume liegen in (benachbarten) Gebäuden, in denen auch viele andere kleine Unternehmen ihre Büros haben. Dementsprechend sind viele “kommunikative Ecken” vorhanden – vom näheren Umfeld ganz zu schweigen. Küchen und Besprechungsräume können kostenfrei genutzt werden.

Welche Arbeitsausstattung bietet ihr an? Was davon ist aufpreispflichtig?

W-LAN, Möbel und Schließfächer sind vorhanden. Optional: Eigener Stellplatz (von Co-Workern eher wenig nachgefragt).

Bietet ihr Zusatzservices an und wenn ja, welche?

In einem der Co-Working-Spaces kann ein Sekretariatsservice in Anspruch genommen werden – das Telefon wird beantwortet und die Post entgegen genommen.

Wie sieht die Nutzerstruktur im Co-Working Karoviertel zur Zeit aus? Welche Professionen sind vertreten? Gibt es Schwerpunkte, auf die ihr euch spezialisiert habt?

Zielgruppe sind bei unserem Projekt junge Unternehmen und Existenzgründer. Eine der beiden Flächen ist thematisch zudem auf Unternehmen der Musikwirtschaft fokussiert. Sie befindet sich im “Musikhaus Karostar”, das generell diesen Branchen vorbehalten ist. Für den Co-working-Space im benachbarten Gebäude gibt es keine thematische Einschränkung.

Wie würdet ihr die Lage eures Space beschreiben? Und ist Co-Working Karoviertel zu erreichen?

Innerhalb Hamburgs geht es nicht zentraler. Zumindest, wenn man die “Szene-Zentralität” meint. Der Co-Working-Space liegt genau zwischen St. Pauli und der Sternschanze im Karoviertel. U-Bahn und Bus fahren vor der Tür, Besucherstellplätze sind in einer Tiefgarage vorhanden. Ansonsten, Innenstadt: 10 Min. zu Fuß, Millerntor-Stadion (FC St. Pauli): in Sichtweite



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