Steckbrief: Werkheim in Hamburg

Veröffentlicht am 27. Mai 2010 von Redaktion in Kategorie: CoWorking-Verzeichnis, Praxisberichte, Beispiele, Best-Practice | Trackback URL | Zur Diskussion

werkheimHeute mal wieder ein großer CoWorking-Ort, das Werkheim in Hamburg, das heute, am 27. Mai, zum ersten Mal seine Tore öffnet:

Bitte beschreibt euch kurz. Wie kam es zum Werkheim, was sind eure Grundüberlegungen?

Mit der Eröffnung zum 31. Mai ist das  Werkheim der zweitgrößte Coworking-Space in Deutschland mit fast 100 Plätzen für Freiberufler, Studenten, Künstler und alle, die gerne in einem offenen und kollaborativen Umfeld arbeiten.

Wir verstehen das Werkheim als integriertes Projekt und planen, die Entwicklung in Zukunft auch mit unseren  Nutzern zusammen voranzutreiben. Wie unsere Räume sind auch wir für Ideen und Kollaboration offen. Wir möchten jedem sein Arbeitsumfeld so angenehm und gemütlich wie möglich machen. Wie der Name schon sagt: fast wie im heimischen Wohnzimmer – nur muss man bei uns nicht aufräumen oder Essen kochen.

Zur Entstehung: In den Räumen der Ottensener Planckstraße arbeiteten 2009 noch einige Mitarbeiter unserer Agentur deepblue networks. Um das Team wieder zusammen zu bringen, zogen sie jedoch zum eigentlichen Hauptsitz von deepblue, in den Phoenixhof, um.

Die wunderschönen Räume der alten Fabrik blieben schließlich einige Zeit ungenutzt. In den Augen einiger Mitarbeiter der Agentur sollten die Flächen für ein sinnvolles Projekt genutzt werden, das nicht nur der Agentur, sondern auch anderen etwas bietet.

Wie würdet ihr in zwei, drei Sätzen die Arbeitskultur im Werkheim beschreiben?

Offenheit  – Wir verstehen Coworking als ein offenes Prinzip. Bei uns sind nicht nur Designer und Internet-Nomaden gerne gesehen, sondern Freiberufler aus allen Bereichen.

Kollaboration – Freiberufler leben von Kontakten und einem guten Netzwerk. Wenn sich viele an einem Ort versammeln, können interessante Dinge entstehe: Sei es ein gemeinsames Projekt oder einfach nur gegenseitige Hilfe.

Flexibilität – Das Prinzip Coworking funktioniert unserer Ansicht nach bei vielen Nutzern nach dem Leitsatz “Heute hier, morgen da.” Viele Freiberufler gehen dorthin, wo der nächste Auftrag wartet. Umso besser, wenn ein Coworking Space in der Nähe ist.

Welche Raum- und Arbeitsplatzangebote können im Werkheim genutzt werden? Welche davon sind “pay per use” bzw. extra zu buchen?

Auf ca 1.500 qm bietet das Werkheim in einem alten charmanten Industrieloft Arbeitsfächen mit knapp 100 Arbeitsplätze, 2 Konferenzräumen ein gemütliches Café in dem Snacks sowie warme und kalte Getränke gekauft werden können. Außerdem gibt es 2 Chillout-Bereiche zu entspannen, lesen oder gemeinsamen Brainstormen.

Alle Bereiche sind frei zugänglich, lediglich Konferenzräume müssen je nach Tarif separat gebucht werden.

Welche Arbeitsausstattung bietet ihr an? Was davon ist aufpreispflichtig?

In der Arbeitsausstattung enthalten sind:

  • ca. 100 Arbeitsplätze
  • starkes WLAN bis max. 300 Mbit
  • Café mit tollem Kaffee und Tee, diversen anderen Getränken, Snacks und weiteren nützlichen Produkten
  • Lärmschutz-Kopfhörer zum Ausleihen
  • Lounge-Bereiche mit Sofas zum Klönen und Brainstormen
  • Grill (auch für den Sommer)
  • Schwarz-Weiß Druck mit Kopier- und Faxfunktion (täglich ca. 15 Ausdrucke inklusive)

Mit Aufpreis stehen auch noch folgende Features zur Verfügung

  • Drucker (SW & Farbe)
  • kleiner Konferenzraum (ca. 10 Plätze) mit Projektion und Bose Soundanlage
  • großer Konferenzraum (ca. 15 Plätze) mit Projektion
  • Schließfächer zum Einschließen von Wertsachen
  • Rollcontainer für Inhaber des Monatstickets

Bietet ihr Zusatzservices an und wenn ja, welche?

Geplant ist ein Post- sowie Telefon-Service, wobei hierzu noch keine konkreten Zahlen zur Eröffnung des Werkheims vorliegen.

Wie sieht die Nutzerstruktur im WERKHEIM zur Zeit aus? Welche Professionen sind vertreten? Gibt es Schwerpunkte, auf die ihr euch spezialisiert habt?

Unsere Türen stehen allen Berufszweigen und Professionen offen ;-)

Wie würdet ihr die Lage eures Space beschreiben? Wie ist das Werkheim zu erreichen?

Das Werkheim liegt im Herzen Ottensens in der Nähe des Kultur und Kommunikationszentrums Fabrik. Wenige Gehminuten entfernt befinden sich zahlreiche Cafes, Restaurants und Imbisse für die kurze oder ausgiebigere Mittagspause. Vom Bahnhof Altona sind es 7 Minuten Fußweg, von der Bushaltestelle “Daimlerstraße” sind wir in nur 3 Gehminuten erreichbar. Für die Autofahrer stehen ein paar Parkplätze vor der Tür zur Verfügung.

Gibt es regelmäßige Veranstaltungen und/oder Tage der offenen Tür, bei denen Interessierte das Werkheim kennenlernen können? Und wenn ja: wann sind diese Termine?

Wir werden auf unserer Facebook-Seite in wenigen Tagen den Termin für eine Eröffnungsveranstaltung bekannt geben, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind. Weitere regelmäßige Termine sind noch nicht geplant.



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