Steckbrief: igoor Coworking, Hamburg

Veröffentlicht am 1. Juni 2010 von Redaktion in Kategorie: CoWorking-Verzeichnis, Praxisberichte, Beispiele, Best-Practice | Trackback URL | Zur Diskussion

igoorWie man auf die Idee kommt, einen CoWorking-Ort zu eröffnen, das beschriebt der Steckbrief des Hamburger Anbieters igoor CoWorking schön. Viel Spaß beim Lesen:

Bitte beschreibt Euch kurz. Wie kam es zu igoor coworking, was sind Eure Grundüberlegungen?

Kolja hatte schon vorher im Internet von Coworking erfahren. Als er sich in Hamburg dann im Januar als Freelancer selbstständig machen wollte, fand er aber keinen Space vor Ort.

Am 22.02.2010 haben sich Harry und Kolja dann getroffen. Harry hat an dem Abend noch zwei alte Zettel mitgebracht, auf denen die Idee von rent-a-desk draufgekritzelt war. Danach ging es richtig schnell. Innerhalb von 10 Wochen haben wir alles organisiert und konnten schon am 03.05.2010 die Tore für die ersten Kunden öffnen.

Unsere Grundüberlegung ist, dass sich das gesamte Wirtschaftsleben diversiviziert. Immer kleinere Einheiten arbeiten nur Zeitweise zusammen und brauchen dementsprechend flexible Arbeitsflächen. Über Jahre hinweg den gleichen Schreibtisch zu besetzen wird immer seltener werden.

Wie würdet Ihr die Arbeitskultur bei igoor coworking beschreiben?

Von klein und ruhig bis offen und inspirierend bieten die lichtdurchfluteten Flächen im Martha-Langer-Haus vielfältige Möglichkeiten innovatives Arbeiten im Herzen der Stadt umzusetzen. Wir wollen mit unseren Kunden zusammen neue Arbeits- und Büroformen austesten und sind für einen Dialog immer offen.

Welche Raum- und Arbeitsplatzangebote können bei Euch genutzt werden?

Igoor coworking bietet für ca. 40 Coworker insgesamt 6 Büroräume (einige offen, einige mit Tür von 3 bis 12 Personen) 2 Meetingräume (1 mit Beamer) und einen Raum zur Entspannung (inkl. Fernseher, DVD-Player, CD-Player und Zeitschriften) sowie eine schöne gemütliche Küche in der von Zeit zu Zeit gekocht wird.

Es handelt sich bei uns nicht um ein einzelnes Großraumbüro, indem es keine Rückzugsmöglichkeiten oder Ruhezonen gibt. Jeden Tag können die Coworker neu bestimmen, wie viel Interaktion oder Arbeitsruhe gerade richtig ist.

Welche Arbeitsausstattung bietet Ihr an?

W-Lan bzw. Lan, Drucker (1 s/w, 1 Farbe), Scanner, Fax, Beamer, Flip-Charts, Whiteboard, Schließfächer mit Postservice (40€ pro Monat), Office-Management (bei Bedarf für 15€ pro Stunde), Kaffeemaschine, Wasserkocher, Wasserspender (Kaffee, Tee und Quellwasser sind kostenfrei), Doppelkochplatte, Induktionsfeld, Mikrowelle, Kühl/Gefrier-Kombi

Wie sieht die Nutzerstruktur bei igoor coworking zur Zeit aus? Welche Professionen sind vertreten?

Zur Zeit veranstalten wir vor allem Abendevents und unser Angebot wird vor allem für Meetings benutzt, was sich anbietet, da unser Space direkt am Hauptbahnhof gelegen ist.
Vor allem Geschäftsreisende und eine IT-Firma haben unser Angebot bisher zum coworken benutzt.

Wie würdet Ihr die Lage Eures Space beschreiben? Und wie gut ist igoor coworking zu erreichen?

Zentraler geht es kaum! Das Martha-Langer-Haus befindet sich in unmittelbarer Nähe und Sichtweite des Hauptbahnhofs. Sämtliche U- und S-Bahnlinien, viele Buslinien und natürlich die Regional- und Fernbahnlinien bringen die Gäste igoor’s sicher zur (co-)Arbeit.

Gibt es regelmässige Veranstaltungen und/oder Tage der offenen Tür, bei denen Interessierte igoor kennenlernen können? Und wenn ja: wann sind diese Termine?

  • Jeden Dienstag finden die Club-Vorträge der XING-Gruppe “Radikation” statt (18:30 – 21:00) mit anschließender Diskussion und Suppe bzw. Eintopf
  • Jeder zweite Samstag im Monat ist Coworking-Day (Tag der offenen Tür)
  • Jeder Montag ist igoor-Tag (alles für die Hälfte)
  • Geplant sind Vernissagen im Quartals-Rythmus

zur Homepage von igoor



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