Coworking: Wenn es ums Geld geht, hört die Freundschaft auf?

Veröffentlicht am 12. Januar 2011 von Felix Schürholz in Kategorie: CoWorking Klatsch & Tratsch, CoWorking Kultur, Feuilleton, Fun, Satire, Meinung | Trackback URL | Zur Diskussion

Die Einschätzung, ob dies auch auf Coworking wirklich zutrifft, möchte ich Euch Lesern überlassen. In einem jedoch verwandten Bereich dem Social Media oder Social Networks, trifft dies wohl leider zu. Prominentes Beispiel ist die Entstehung von Facebook. Kenner der Szene, als auch Zuschauer des Films “The Social Network” (Der Kinofilm über Facebook) werden sich an die Winklevoss Zwillinge, Cameron und Tyler erinnern. Sowohl im Film, als auch im realen Leben, haben die Winklevoss Zwillinge  Mark Zuckerberg des Ideenklaus bezichtigt. Sie warfen Zuckerberg vor entscheidende Teile der Idee, an der sie wohl gemeinsam gearbeitet hatten, alleine für Facebook genutzt zu haben. Es kam 2008 zu einer außergerichtlichen Vereinbarung. Zuckerberg zahlte 65 Mio. Dollar an die Beiden. Zeitsprung: Januar 2011. Facebook hat jetzt mittlerweile 600 Mio. Nutzer. Das Unternehmen wird mit ca. 50 Mrd. Dollar bewertet und hat angekündigt an die Börse zu gehen. Die Winklevoss Zwillinge fühlen sich noch einmal von Zuckerberg hintergangen. Bei der Einigung im Jahre 2008 fand nach Aussage der Zwillinge keine präzise Bewertung der Aktie statt. Jetzt wollen sie Zuckerberg auf 168,5 Mio. Dollar verklagen. Mit Freundschaft hat das wohl nichts mehr zu tun. Wäre ähnliches im Coworking Umfeld möglich? War die Facebook-Gründung vielleicht sogar ein Coworking Projekt? Was meint Ihr?



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