Andere Länder, andere Sitten und andere Medien, die über Coworking berichten. In Frankreich hat sich die Zeitschrift “Psychologie Magazine” dem Thema Coworking angenommen. Eine Journalistin der Zeitschrift beschreibt im Selbstversuch ihre Erfahrungen im Coworking Space “La Cantine” in Paris. Für unsere frankophilen Leser eine schöne Lektüre. Ebenfalls zu empfehlen das Interview (Podcast: 5:37 Min, Französisch) der Chefredakteurin von “Psychologie Magazine” durch das Portal france-info, indem sie über die Entstehung des Beitrags berichtet. Interessanter Fakt nach dem Selbstversuch. Die Journalistin Juliette Labaronne von “Psychologie Magazine” arbeitet jetzt einen Tag pro Woche im Coworking Space und einen von zu Hause.
Zusammenarbeit (sprich Coworking) als Wirtschaftsmodell in einer Kultur, die von Wettbewerb geprägt ist, geht das? Natürlich, solange die Teilnehmer die Kernwerte von partnerschaftlichem Austausch und gegenseitigem Respekt in Form einer stabilen Coexistenz praktizieren.
Für wen dies auf der Hand liegt, der braucht nicht weiter zu lesen, für alle anderen eine Erläuterung. Wir befinden uns meiner Einschätzung nach, nach der industriellen Revolution und der digitalen Revolution, im Zeitalter der “kommunikativen Revolution”. Aus Wissensarbeitern der digitalen Revolution, werden langsam Coworker der kommunikativen (lies: miteinander teilenden, sich mitteilenden) Revolution. Die Coworker der kommunikativen Revolution emanzipieren sich von der prädominanten Nutzung digitaler Medien, virtueller Welten und digitalem Denken hin zu einer ganzheitlichen, nachhaltigen Welt der Coexistenz.
4:0 im ersten Spiel – wer konnte damit rechnen? Optimisten, die richtig lagen, Realos, die auf einen fußballspielenden Gegner warten und alle, die sich nach der WM um Jogis Job bewerben möchten, können sich im CoWo Cup 2010 der Kölner CoWorking-Community versuchen. Ein Tippspiel für die WM, speziell für Coworker und Coworking-Freunde.
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Wer mag, kann selbst einen Preis für einen beliebigen Platz in der Rangliste der Top-Tipper einstellen (Wichtel-Prinzip). Die ersten drei Plätze werden gesponsort.