Anfang September findet im HUB Berlin die erste internationale Sommerakademie für Visionautik statt.
Jutta und Boris Goldammer verwirklichen mit dieser Sommerakademie ihre eigene Vision: Menschen dabei zu unterstützen, Träume und Visionen real werden zu lassen. Wer Visionen hat sollte also nicht zum Arzt gehen – wie Helmut Schmidt meint – sondern nach Berlin in den HUB.
Als ich vom Konzept eines Smart Work Centers hörte war ich begeistert. Gemeinsames Arbeiten am Wohnort, Kinderbetreuung, kurze Wege etc. , alles Aspekte, die ich auch von einem Coworking Center erwarten würde. Ein Film auf YouTube verstärkte mein Interesse. Doch wie sieht der Smart Work Center in der Praxis aus? Nach etwas erschwerter Suche im Netz, endlich die Webseite des ersten SWCs in Amsterdam. Doch damit auch Ernüchterung. Wie können solche Gebäude entstehen, in denen Menschen arbeiten und leben sollen? Ich glaube nicht, dass diese Architektur Kreativität fördert. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man an diesem Ort Projekte entwickelt, die das “richtige” Augenmaß besitzen für individuelle, menschliche Bedürfnisse. Effizienz steht mir hier zu sehr im Vordergrund.
DIY: Do it yourself! Mach es selbst! Wer heute den Plan hat einen Coworking Center zu eröffnen muss in der Regel ein Jahr rechnen, von dem Augenblick an, von dem man weiß, was man genau will, bis zu dem Tag, an dem man schließlich einziehen kann. Diese Erfahrungswerte lassen sich etwa aus dem Hub-Berlin und dem Workspace in Vancouver ableiten. Hier eine kurze Videodokumentation in 3 Teilen und als Bonus ein Interview mit einem zufriedenen Nutzer :
Denkt man CoWorking etwas weiter und über kopfarbeitenden Schreibtischmenschen hinaus, dann ist man schnell beim Manufakturgedanken. Einen tollen Ort hat der Roadspotter in Toronto auf Film festgehalten: